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SUMMARY:Steig herab\, des Himmels Süße
DESCRIPTION:Norfbacher Abendmusiken Nr. 32 – Meyerbeer für Sopran\, Klavier und Orgel. \nMit Andrea Chudak (Sopran)\, Yuki Inagawa (Klavier) und David Jochim (Orgel) \nMusik von Giacomo Meyerbeer wiederzuentdecken\, ist\, wie wertvolle Schätze zu heben. Seit 2013 beschäftige ich mich intensiv mit seinen Werken. Meyerbeer gilt natürlich völlig zu Recht als „Meister der Grand Opéra“\, aber er ist so unglaublich viel mehr als das! Seine Lieder\, seine Kammermusik oder auch seine sakralen Werke und Musik für festliche Anlässe haben es verdient\, wieder in das Licht der Öffentlichkeit gebracht zu werden. Viel zu lange lagen sie im Dornröschenschlaf und sind doch ein ganz wichtiger Teil unserer Musikgeschichte. Sie erzählen etwas über den Umgang mit der menschlichen Stimme\, sie zeugen von Freiheiten und Abhängigkeiten in der Art wie sie Widmungen tragen\, Kadenzen bereithalten oder breiten sowohl den Musikern als auch ihrem Publikum weiche Teppiche aus. \nJedem Ausführenden wird die einzigartige Möglichkeit gegeben\, sich selbst in diese Musik einzubringen; Meyerbeer wusste nicht nur viel über Gesang und Instrumente\, sondern gab den Musikern in seinen Vertonungen viel Raum\, ihren Persönlichkeiten und ihrem musikalischen und virtuosen Können Ausdruck zu verleihen. \nSein Umgang mit der Sprache ist außergewöhnlich\, denn er verstand es\, die Farbe jeder Sprache genau abzubilden und damit jedem Hörer ein Gefühl des „Zuhause Seins“ zu vermitteln. \nSeine sakralen Werke sind geprägt von einer tiefen\, in sich ruhenden Religiosität und gepaart mit einer großen Offenheit. Und auch hier misst er dem gesungenen Wort eine ganz große Bedeutung bei. Jede Dynamikbezeichnung zeugt davon\, wie intensiv diese Musik sinnlich erlebbar sein soll. \n–        Andrea Chudak
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SUMMARY:Ephraim-Veitel-Soirée: Amalie Beer (1767–1854) und ihr Berliner Salon
DESCRIPTION:Der Vortrag der 11. Soirée der Ephraim Veitel Stiftung von Dr. Petra Dollinger (München) ist Amalie Beer (1767-1854) und ihrem Berliner Salon gewidmet. \nAmalie Beer wurde bekannt als Mutter des Komponisten Giacomo Meyerbeer\, des Astronomen Wilhelm Beer und des Dichters Michael Beer\, ebenso als große Philanthropin und preußische Patriotin. Sie spielte jedoch auch eine bemerkenswerte Rolle als Gastgeberin ihres Salons\, der über Jahrzehnte ein Zentrum insbesondere des musikalischen Lebens in Berlin war. Zu den Gästen zählten nicht nur die Größen der zeitgenössischen Musik- und Theaterwelt\, Diplomaten und Literaten\, sondern viele Berliner Freunde und Bekannte\, darunter auch interessante Vertreter der Familie Ephraim. Der glänzende Rahmen der Geselligkeit kontrastierte auffallend mit der ungezwungenen\, herzlichen Art der Gastgeberin. Insbesondere in den temperamentvollen Briefen Amalie Beers an Meyerbeer tritt ihre kluge\, energische und humorvolle Persönlichkeit deutlich hervor. Ihr langes Leben verknüpfte die Epoche der Berliner Aufklärung mit der Biedermeierzeit und der Ära König Friedrich Wilhelms IV. \nDer Vortrag wird wie gewohnt musikalisch umrahmt und im Anschluss laden wir unsere Gäste ein zu Gesprächen bei Wein\, Wasser und Brezeln. \nVortrag: Dr. Petra Dollinger\, München\nMusik: Rainer Killius (Klavier)\, Andrea Chudak (Sopran)\nLesungen: Raphaëlle Efoui-Delplanque \nDer Vortrag ist Teil des Rahmenthemas der Ephraim Veitel Soiréen 2024\, das dem intellektuellen Kreis um die Gründer-Familie Ephraim und der nachfolgenden Generationen gewidmet ist.
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