26. Februar 2026, 15.00 bis 16.00 Uhr, Konzert: „Sopranissimo“ in der Cajewitz-Stiftung Pankow, Haus IV, Roter Salon, Breite Straße 22, 13187 Berlin mit Liedern von Giacomo Meyerbeer und Andrea Chudak (Sopran) und Max Doehlemann (Klavier). Das Konzert ist nicht öffentlich, Anmeldung bei Andrea Chudak.
07. März 2026, 18.30 bis 21.00 Uhr, „Gioachino und Giacomo – eine Komponistenbeziehung in Paris“ mit einem Vortrag (Dr. Martina Friedrichs) und einem Konzert (Alessandro Marangoni, Klavier) mit Werken von Henri Herz, Sigismund Thalberg und Jules Massenet nach Opern von Rossini und Meyerbeer und Klavierwerken von Rossini. Eine Veranstaltung der Deutschen Rossini Gesellschaft e. V. im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, Lampingstr. 16, 33615 Bielefeld.
13. März 2026, 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag von Dr. Morten Grage, „Held oder Hochstapler? „Die Figur des Jean de Leyde in Meyerbeers Le Prophète“, Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin.
15. März 2026, 11.00 bis 13.00 Uhr, Kammermusikmatinee des Konzerthausorchesters. Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin. Auf dem Programm steht u.a. das „Grand Duo Concertant“ für Violoncello und Klavier über Themen aus Meyerbeers „Robert le diable“ von Fryderyk Chopin und Auguste-Joseph Franchomme.
25. März 2026, 19.00 Uhr, konzertante Aufführung von Meyerbeers „Le Prophète“ in Genf, Bâltiment des Forces Motrices, Pl. des Volontaires 2, 1204 Genf, Schweiz, L’Orchestre de Chambre de Genève, Leitung: Marc Leroy-Calatayud.
28. März 2026, 18.00 bis 22.00 Uhr, Konzertante Aufführung von Meyerbeers „Le Prophète“ in Paris, Théâtre des Champs-Elysées, 15 avenue Montaigne, Paris 75008 France. L´Orchestre de Chambre de Genève, Leitung: Marc Leroy-Calatayud. Eine Reise der Meyerbeer-Gesellschaft nach Paris zu dieser Aufführung.
08. April 2026, 19.00 Uhr, Vortrag von Thomas Kliche, „Giacomo Meyerbeer als Kurgast auf Reisen“ in Bad Ems, Marmorsaal Bad Ems, Römerstr. 8, 56130 Bad Ems, Veranstalter: Jacques-Offenbach-Gesellschaft.
18. April 2026, 15.00 Uhr, Mitgliederversammlung der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft e. V. Der Ort wird noch bekannt gegeben.
26. April 2026, 14.00 Uhr, Kammerkonzert „Von Leipzig nach Paris und zurück“, veranstaltet vom Verein „KammerMusikWelten e.V. Veranstaltungsforum, Wiesenstraße 62, 08468 Reichenbach im Vogtland mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Meyerbeer und Jadassohn. Andrea Chudak (Sopran) singt Lieder von Meyerbeer begleitet von Sarah Stamboltsyan (Klavier). Anmeldung:
30. April 2026 19.00 bis 21.00 Uhr, Konzert der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft im Puttenssal des Luisenbades, Badstraße 39, 13357 Berlin mit Anne-Sophie Bertrand (Harfe) und Andrea Chudak (Sopran). Programm: Musik aus dem Salon Amalie Beers, u.a. „Sechs deutsche Gesänge“ op. 30 von Carl Maria von Weber.
Liebe Mitglieder der Meyerbeer-Gesellschaft,
liebe Meyerbeer-Freunde
und Newsletter-Leser
Auch in diesem Jahr gilt es wieder: Bühne frei für Meyerbeer.
Am 26. Februar 2026, 15.00 bis 17.00 Uhr veranstaltet die Cajewitz-Stiftung Pankow im Roten Salon, Breitestr. 22, 13187 Berlin einen Liedernachmittag „Sopranissimo“ u.a. mit Liedern von Meyerbeer, gesungen von Andrea Chudak (Sopran) und Max Doehlemann (Klavier). Freuen wir uns auf den Genuss der wunderbaren Lieder von Meyerbeer wie „-Nein!“, „Mirza-Schaffy an Suleika“ und „Fantaisie“.
Am 07. März 2026, 18.30 bis 21.00 Uhr stehen in der Dr. Oetker-Halle (kleiner Saal), Lampingstr. 16, 33615 Bielefeld die beiden erfolgreichsten Opernkomponisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Rossini und Meyerbeer im Fokus. Unter dem Motto: „Gioachino und Giacomo in Paris“ sind in einem Konzert verbunden mit einem Vortrag (Dr. Martina Friedrichs) die äußerst virtuosen Opernbearbeitungen für Klavier von Sigismund Thalberg, Henri Herz, Jules Massenet und Stücken aus Rossinis „Péchés vieillesse“ zu hören. Alessandro Marangoni (Klavier) spielt von Henri Herz: Variations Brillantes pour piano-forte seul sur le Choeur favori d‘ il Crociato de Meyerbeer, Jules Massenet: Grand fantaisie de concert sur „Le pardon de Ploërmel“ de Meyerbeer, Sigismund Thalberg: Fantasie pour le piano sur de thèmes e l’Opéra Moїse de Rossini und sowie zwei Klavierkompositionen aus den Péchés vieillesse. Der Veranstalter ist die Deutsche Rossini Gesellschaft e.V.
Ein äußerst interessanter Vortrag erwartet uns am 13. März 2026 19.00 bis21.00 Uhr von Morten Grage: „Held oder Hochstapler? Die Figur des Jean de Leyde in Meyerbeers Le Prophète“, in der Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin. Dr. Grage behandelt die schwer zu fassende Figur des Täuferkönigs Jean de Leyde: eine charismatische Figur, die zwischen echtem Heroismus und „falscher“ Scharlatanerie changiert. Dr. Morten Grave promovierte 2024 an der Hochschule für Musik Karlsruhe mit einer Arbeit zu Helden und Heroismus in der deutschen, französischen und italienischen Oper des mittleren 19. Jahrhunderts. Seit März 2025 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt „Berliner Opernkultur 1925-1944“.
Auch in einem zweiten Konzert am 15. März 2026, 11.00 bis 13.00 Uhr im Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin wird eine weitere Bearbeitung von einer Oper Meyerbeers zu hören sein. Auf dem Programm steht u.a. das „Grand Duo Concertant“ für Violoncello und Klavier über Themen aus „Robert le diable“. 1832 komponierte Fryderyk Chopin zusammen mit dem damals berühmten Cellisten Auguste-Joseph Franchomme dieses außergewöhnliche Werk. Es musizieren Friedemann Ludwig (Violoncello) und Zhora Sargsyan (Klavier).
Ein besonderes Highlight erwartet uns in Genf und in Paris mit der konzertanten Aufführung von Meyerbeers „Le Prophète“ am 25. März 2026, 19.00 Uhr im Bâltiment des Forces Motrices, Pl. des Volontaires 2, 1204 Genf und in Paris am 28.März 2026 von 18.00 bis 22.00 Uhr im Théâtre des Champs-Elysées, 15 avenue Montaigne, 75005 Paris. Zu diesem spektakulären Ereignis reist die Meyerbeer-Gesellschaft nach Paris. Die gemeinsame Kartenbuchung ist bereits abgeschlossen, aber wer Interesse am Rahmenprogramm hat, meldet sich bei thomas.kliche@meyerbeer-gesellschaft.de. Die Hauptrollen singen Marina Viotti (Mezzosopran) und John Osborn (Tenor). Für diese Aufführung gibt es noch Restkarten. Link zur Veranstaltung
Dass Meyerbeer häufig auch kränklich war, ist in unseren Vorträgen häufig erwähnt worden. Einen besonderen Vortrag „Giacomo Meyerbeer als Kurgast auf Reisen“ hält unser Vorsitzender Thomas Kliche am 08. April 2026 um 19.00Uhr im Marmorsaal in Bad Ems, Römerstr. 8, 56130 Bad Ems. Der Veranstalter ist die Jacques-Offenbach-Gesellschaft e.V.hjs@vgdl-badems.de
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft findet am 18. April 2026 um 15.00 Uhr statt, der Ort wird noch bekanntgegeben werden. Wir würden gerne viele Mitglieder dazu begrüßen, um allen einen Einblick in unsere Arbeit innerhalb der Gesellschaft zu geben.
Es ist für uns eine besondere Freude am 30. April 2026 von 19.00 bis 21.00 Uhr die Solo-Harfenistin des hessischen Sinfonieorchesters Anne-Sophie Bertrand begrüßen zu können. Dieses besondere Konzert findet im Puttensaal des Luisenbades, Badstr. 39, 13357 Berlin statt. Zusammen mit Andrea Chudak (Sopran) werden Werke aus Amalie Beers Salon zu hören sein. Auf dem Programm stehen u.a. die „Sechs deutschen Gesänge“ op. 30 von Carl Maria von Weber, die er der bedeutenden Salonnière Amalie Beers gewidmet hat.
Freuen wir uns auf dieses abwechslungsreiche und interessante Meyerbeer- Programm und vielen anregenden Gesprächen und Ideen.
Marc Minkowski, der international geschätzte Experte für Händel, Mozart und Offenbach, Gründer und Leiter von „Les Musiciens du Louvre“, wurde zum Ehrenmitglied der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft ernannt. Im Lauf seiner Karriere leitete er exemplarische Aufführungen der Huguenots in Brüssel und Genf sowie von Robert le Diable in Berlin und Bordeaux – er ist einer der ganz wenigen zeitgenössischen Dirigenten, die sich Meyerbeer in nennenswertem Umfang widmen. Von Robert in Bordeaux entstand sogar eine CD-Aufnahme.
Am 23. Oktober 2025 genossen wir die Gastfreundschaft der Staatsoper unter den Linden, wo wir in einer kleinen Zeremonie im Meyerbeer-Salon die Ernennungsurkunde überreichen durften. Maestro Minkowski freute sich sehr und bekundete sein auch weiterhin bestehendes großes Interesse am großen Meister der Grand Opéra.
Photo: Barbara KrügerPhoto: Barbara KrügerPhoto: Barbara Krüger
08. November 2025, 19.30 Uhr, Liederabend, Hochschule für Musik Karlsruhe, Am Schlossplatz, Gottesaue 7, 76131 Karlsruhe, Studierende der Liedklasse von Prof. Alexander Fleischer, mit Liedern u.a. von Richard Wagner, Giacomo Meyerbeer und Felix Mendelssohn Bartholdy.
27. November 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Anat Feinberg: Meyerbeers„Les Huguenots“ in hebräischer Sprache im Jahr 1927, VillaMorgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin.
11. Dezember 2025, 19.00 bis 20.30 Uhr, Konzertunter dem Motto: Salieri andhis Students, Werke von Salieri, Schubert und Meyerbeers Klarinettenquintett in Es-Dur, Filharmonic Brno, Besedni dum, Komenskéhosquare 534/8, Brno, 60200 Czech Republic.
30. Januar 2026, 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag von Dr. Martina Friedrichs: Rossiniund Meyerbeer, „von perlendem Champagner und dramatischen Bomben“, Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin.
Liebe Mitglieder der Meyerbeer-Gesellschaft,
liebe Meyerbeer-Freunde,
und Newsletter-Leser
Unsere Meyerbeer-Saison 2025/26 begann am 05. September mit einem großen Event zum 234. Geburtstag Meyerbeers, den wir mit einer Ausstellung zu Werken des Komponisten, Bildern von Bernd Kliche und einem Candle-light Konzert mit Liedern von Meyerbeer, gesungen und musiziert von Andrea Chudack und Yuki Inagawa, gefeiert haben. Darüber hinaus gab es an diesem warmen Spätsommerabend noch ein Meyerbeer-Familientreffen und eine Buchausstellung von Angela Hartwig über die Biographie von Lina Richter „Der Pelikan“. Bis zum 05. Oktober konnte Thomas Kliche zahlreiche begeisterte Besucher der Gedenkausstellung begrüßen.
Am 08. November 2025, 19.30 Uhr findet im Renaissance-Schloss Gottesaue, AmSchloss Gottesaue, 76131 Karlsruhe, ein Liederabend statt, an dem neben Werken Richard Wagners und Hermann Levis auch Lieder von Meyerbeer und Mendelssohn vorgetragen werden. Die ausführenden Sänger gehören der Liederklasse von Prof. Alexander Fleischer von der Hochschule für Musik Karlsruhe an.
Die Meyerbeer-Gesellschaft freut sich am 27. November 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr in der Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin Frau Prof. Dr. Anat Feinberg begrüßen zu können. Sie wird uns über die Inszenierung von Meyerbeers „Les Huguenots“ in hebräischer Sprache im Jahr 1927 in Tel Aviv einen sehr interessanten Vortrag halten. Frau Prof. Dr. Feinberg ist eine israelische Literaturwissenschaftlerin, die seit 1990 als Honorarprofessorin für hebräische und jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg lehrt. 2022 erschien ihr Buch „Die Villa in Berlin: Eine jüdische Familiengeschichte 1924 – 1934“.
Anton Salieri in Wien war richtungsweisend für Meyerbeers künstlerische Karriere. Der junge Komponist aus Berlin war kein direkter Student Salieris, doch besuchte er Salieris Orchesterproben und holte die bedeutende Empfehlung ein, für das Studium der Gesangskultur nach Italien zu gehen. Unter dem Motto: Salieri and his Students veranstaltet am 11. Dezember 2025,19.00 bis 20.30 Uhr die Filharmonie Brno ein Kammerkonzert, in dem das Klarinettenquintett in Es-Dur von Meyerbeer neben Werken auch von Salieri zu hören sein wird. Der Veranstaltungsort ist: Besedni dum, Komenského square 534/8 Brünn, 60200 Czech Republic.
Mit einem Vortrag von Dr. Martina Friedrichs über Rossini und Meyerbeer mit dem Titel „Von perlendem Champagner und dramatischen Bomben“ starten wir in der Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin am 30. Januar 2026 um 19.00 bis 21.00 Uhr ins neue Jahr. Beide, Rossini wie Meyerbeer begannen ihre Opernkarrieren in Italien, bevor sie 1824 und 1825 nach Paris übersiedelten. Rossini erweiterte in seinen französischen Opern seine dramatischen Vorgaben für die Grand-opéra, Meyerbeer revolutionierte sie.
Wir freuen uns außerdem, dass wir den französischen Dirigenten Marc Minkowski, der sich nachhaltig für das Werk Meyerbeers engagiert hat, am 23. Oktober 2025 zum Ehrenmitglied unserer Gesellschaft im Meyerbeer-Salon der Staatsoper Unter den Linden in Berlin ernennen können.
Am 24. September 2025 konnten wir auch dem Dirigenten Richard Bonynge bereits die Ehrenmitgliedschaftsurkunde überreichen. Dazu gibt es einen lebendigen Bericht über die Verleihung in der Schweiz von unserem Vorstandsmitglied Dieter Riehl auf unserer Homepage unter NEWS.
Die Meyerbeer-Gesellschaft wünscht allen Mitgliedern und Freunden eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start in ein gesundes und konfliktfreies neues Jahr 2026 und hofft weiterhin auf die große Begeisterung für Meyerbeer, für unsere Konzerte und für unsere Vorträge.
Am 24. September 2025 durfte eine Delegation der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft dem großen Dirigenten Richard Bonynge persönlich die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft überreichen. Unser Vorstandsmitglied Dieter Riehl hat uns folgenden Bericht und ein paar Bilder zukommen lassen – eine wunderbare Erinnerung an einen lebendigen, musikalischen Nachmittag in der Romandie!
Besuch bei Richard Bonynge
Dieter Riehl – 24.9.2025
Drei Musketiere (Alexander Hügi, Alexander Rosenbusch und Dieter Riehl), vereint im Streit für vergessene und vernachlässigte Komponisten, reisen am 24. September 2025 nach Montreux, um einem der bedeutendsten Orchesterleiter des 20. Jahrhunderts die Aufwartung zu machen.
Richard Bonynge, ein großer Musiker, Pianist, Dirigent, Ehemann von Dame Joan Sutherland (1926-2010), hat sich verdient gemacht, nicht nur um Meyerbeer, auch um den italienischen Belcanto, Opern von Rossini, Bellini, Donizetti; nicht zu vergessen den lange unterschätzten Massenet und die Ballette des 19. Jahrhunderts.
Frau Ruth Jaeger, Mr. Bonynges langjährige Assistentin, holt uns mit dem Wagen am Bahnhof von Les Avants ab, 700 Meter über Montreux gelegen. Wir betreten staunend das Chalet Monet, ein Privatmuseum mit zehntausenden von Sammelstücken, Gemälden, Skulpturen, Porzellanfigurinen, Musikinstrumenten. Es gibt einen opulenten Bildband über diese einzigartige Wohnstatt.
Wir sitzen auf Stühlen, die mit Stoffen bezogen sind, die noch von Joan Sutherland bestickt wurden. Sie stickte so gern in ihrer Freizeit! Wir plaudern durcheinander, auf Englisch, Schwizerdütsch, Hochdeutsch, Italienisch. Mr. Bonynge spricht mit uns selbst nur Englisch, aber er versteht alles. Er erzählt uns von den vielen legendären Sängerinnen und Sängern, die er während seines Lebens begleitet hat, selten leicht skeptisch, überwiegend wohlwollend: „She was a really good singer …“ Er empfiehlt dem Festival ‚Rossini in Wildbad‘ unbekannte, seit langem nicht aufgeführte Opern von Michael Balfe, auch ein sträflich unterschätzter Musikdramatiker.
Das offizielle Foto von der Überreichung der Urkunde sieht unglaublich formell aus. Tatsächlich durften wir uns vier Stunden lang als Freunde bei Freunden fühlen. Entspannter kann eine feierliche Zeremonie nicht sein.
Wie ungeduldig er das Päckchen mit Andrea Chudaks Meyerbeer-Aufnahmen der Lieder, sakralen Werke und der frühen Meyerbeer-Oper ‚Jephthas Gelübde‘ öffnet! Wie neugierig er die Erläuterungen zu Bernd Kliches Szenen aus Meyerbeer-Opern auf dem Rahmen der Urkunde verfolgt! Wie aufmerksam er Alexander Hügis Fotodokumentation, die dieser eigens für diesen Besuch erstellt hat, durchblättert!
Beim Abschied nach vier Stunden, nach unserer schüchternen Frage, ob wir ihn angesichts seines Alters nicht über Gebühr beansprucht hätten, die Antwort: „Ich denke nicht ans Alter. Seien Sie mir willkommen zu meinem 100. Geburtstag!“
Wir sind froh und stolz, denn Richard Bonynge hat unseren Antrag auf Annahme einer Ehrenmitgliedschaft angenommen. Mr. Bonynge hat in seinem langen Leben zahllose Ehrungen erhalten. Die Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft ist die erste Komponisten-Gesellschaft, die ihm die Ehrenmitgliedschaft verleihen durfte.
Drei Musketiere reisen beglückt zurück in ihre Heimatorte Luzern, Berlin und Urbar. Sie sind sich einig: Voilà un homme!
PS: Und ich Simpel hab vergessen, ihn zu fragen, wie es zu der sensationellen Aufführung von Meyerbeers Semiramide 2005 in Bad Wildbad gekommen ist … !
Foto: Alexander RosenbuschFoto: Dieter RiehlFoto: Alexander RosenbuschFoto: Dieter RiehlFoto: Dieter RiehlFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander RosenbuschFoto: Alexander Rosenbusch
26. und 27. Juli 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr, Konzert des Ensembles Pizzicato Würzburg, Leitung: Dimitra Will und Rudolf W. Haidu, mit Werken von Mozart, Mendelssohn und Meyerbeers lyrischer Rhapsodie Gott und die Natur, für Soli, Chor und Orchester in der Neubaukirche Würzburg, Domerstr.16, 07070 Würzburg.
28. Juli 2025, 18.00 bis 19.30 Uhr, Vortrag von Dr. Martina Friedrichs, Philipp Franz von Siebold und Giacomo Meyerbeer – eine Verbindung durch die Musik, Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin, Ort: Deutsch-japanisches Zentrum Berlin, Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin. Anmeldung über https:/www.djg-berlin.de/veranstaltungen/
09. August 2025, 15.00 Uhr, Orgelkonzert in der Kreuzkirche Dresden mit Musik von Bach, Meyerbeer, Dubois, Prokofjew und Carter. An der Orgel spielt Christoph Hauser den Krönungsmarsch aus Le prophète in der Bearbeitung von William Best. Kreuzkirche Dresden, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden.
15. August 2025, 18.30 bis 20.30 Uhr, Galakonzert auf dem Schloss Stolzenfels unter dem Motto Musik der Hohenzollern anlässlich des historischen Besuchs von Queen Victoria am 15. August 1845. Programm u.a. mit Meyerbeers Lied Lamère grand für zwei Soprane und Klavier und dem Rezitativ, Romanze und Terzett Giovinetto cavalier aus Meyerbeers Oper Il crociato in Egitto. Moderation: Prof. Dr. Klaus Pietschmann (Universität Mainz) mit Musikern und Gesangssolisten, ein Konzertprogramm nach historischem Vorbild, Schloss Stolzenfels, Schlossweg 11, 56075 Koblenz. https://tor-zum-welterbe.de/stolzenfels/veranstaltungen/detail/die-musik-der-hohenzollern
05. September 2025, 12.00 bis 13.00 Uhr, Besuch der Familiengrabstätte der Meyerbeers auf dem jüdischen Friedhof, Schönhauser Allee 25, 10437 Berlin. Treffen am Haupteingang Schönhauser Allee 25.
05. September 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr, Ausstellungseröffnung Meyerbeer 234, Familientreffen mit den Nachkommen Meyerbeers und die Buchvorstellung Der Pelikan von Angela Hartwig über das Leben Lina Richters. Musikalische Umrahmung von Andrea Chudak (Sopran) und Yuki Inagawa (Klavier) mit deutschen, italienischen und französischen Liedern Meyerbeers. Ort: AtelierTerra, Galerie im Hof, Seumestr. 25, 10245 Berlin. Die Gedenkausstellung findet vom 05. September bis 05. Oktober 2025 samstags von 15.00 bis 19.00 Uhr und sonntags von 16.00 bis 19.00 Uhr nach Vereinbarung mit Thomas Kliche (01732443309 oder thomas.kliche@meyerbeer-gesellschaft.de) statt.
17. September 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag von Thomas Kliche: GiacomoMeyerbeer und seine Vaterstadt Berlin, Verein für die Geschichte Berlins in der Berliner Stadtbibliothek (ZLB), Breite Str. 30-36, 10178 Berlin.
14.Oktober 2025, 19.00 Uhr, Vortrag von Dr. Norbert Meurs: Heine und Meyerbeer, Veranstaltung der Heinrich-Heine-Gesellschaft Berlin, in der Schwartzschen Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin.
24. Oktober 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr, Vortrag von Thomas Kliche: Der MenschMeyerbeer mit Musikbeispielen, Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203Berlin.
19. Oktober 2025, 11.00 Uhr, Eine Mendelssohn-Matinee, Veranstaltung des Freundeskreises der Berliner Philharmonie unter dem Motto: Willkommen in derLeipziger Straße 3. Mit den Gästen u.a. Carl Maria v. Weber, Giacomo Meyerbeer. Heinrich Heine, Philharmonie Berlin, Großer Saal, Herbert-von-Karajanstr.1, 10785 Berlin.
Liebe Mitglieder der Meyerbeer-Gesellschaft,
liebe Meyerbeer-Freunde,
wie vielfältig, kosmopolitisch und religiös-spirituell Meyerbeers Musik sein kann, zeigen die Veranstaltungen, für die ich alle Meyerbeer-Freunde begeistern möchte. Es gibt zwei historische Konzerte, die den musikalischen Rahmen der damaligen Konzerte wiedergeben: auf dem Schloss Stolzenfels und in der Leipziger Str. 3 in Berlin. (Mendelssohn-Matinee in der Berliner Philharmonie).
Zu Beginn kann ich ein wunderschönes Konzert in Würzburg an zwei Tagen ankündigen, dem 26. Juli und dem 27. Juli 2025, 19.00 Uhr in der Neubaukirche, Domerstr.16, 07070 Würzburg. In diesem Konzert wird Meyerbeers nicht oft aufgeführte lyrische Rhapsodie Gott und die Natur zu hören sein. Diese Kantate von 1811, entstanden in der Werkstatt von Meyerbeers Kompositionslehrer Abbé Vogler, ist ein Werk mit religiöser Tiefe und starker Ausdruckskraft. Wie der junge Komponist Meyerbeer Gott, die Schöpfung und die Naturelemente Luft, Feuer, Erde und Wasser musikalisch in der Harmonik, Kontrapunktik, Instrumentation und in der dramatischen Anlage darstellt, lässt sein zukünftiges Genie erahnen. Dieses Konzert in der ehemaligen Universitätskirche aus dem 16. Jahrhundert ist ein besonderes Erlebnis. Das Programmheft enthält einen Beitrag von Thomas Kliche über Meyerbeers Gott und die Natur. Musikalische Leitung: Dimitra Will und Rudolf W. Haidu.
Noch bevor der Dirigent und Komponist Klaus Pringsheim (Zwillingsbruder von Katia Pringsheim, der späteren Ehefrau von Thomas Mann) in seiner Tätigkeit als erster deutscher Professor für Kompositionslehre am Konservatorium in Tokio und Leiter des Orchesters der kaiserlichen Musikakademie 1831 europäische Musik nach Japan brachte, fand auch im 19. Jahrhundert ein Kulturtransfer zwischen europäischer und japanischer Musik statt. Siebold spielte deutsche Klaviermusik in Japan und brachte nicht nur japanische Musik nach Europa, sondern auch eine japanische Tragödie mit, für deren Vertonung er Meyerbeer vorgesehen hat. Diese deutsch-japanische Verbindung über die Musik beleuchtet Dr. Martina Friedrichs in ihrem Vortrag am 28. Juli 2025, 18.00 Uhr, bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Berlin, im Deutsch-japanischen Zentrum,Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin.
Dass der Krönungsmarsch aus Meyerbeers Oper Le prophète immer wieder den Anreiz zur instrumentalen Bearbeitung gab, beweist die Komposition von William Best für Orgel. Am 09. August 2025 hören wir um 15.00 Uhr neben Werken von Bach und Prokofjew diesen imposanten Marsch in der Bearbeitung für Orgel, gespielt von Christoph Hauser, in der Kreuzkirche in Dresden, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden.
Am 15. August 2025 um 18.30 Uhr können wir ein besonderes Galakonzert unter dem Motto: Musik der Hohenzollern dem Schloss Stolzenfels, der damaligen Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm IV., erleben. In Erinnerung an ein historisches Konzert am 15. August 1845, das zu Ehren des Besuchs von der englischen Königin Queen Victoria stattfand und von Giacomo Meyerbeer als Generalmusikdirektor der Berliner Oper und der Hofmusik geleitet wurde, hören wir in dem wunderschönen Ambiente des Schlosses u.a. Werke von Meyerbeer, Moscheles und Pergolesi, aufgeführt von Musikerinnen und Musikern der Universität Mainz, Moderation: Prof. Dr. Klaus Pietschmann. Von Meyerbeer hören wir sein berühmtes Lied La mère grand für zwei Soprane und Klavier und aus seiner letzten italienischen Oper Il crociato in Egitto „Sperar si quell franciullo… giovinetto cavalier“ (2. Akt, 3. Szene). Dieses berühmte Terzett ist ein Musterbeispiel für Meyerbeers kompositorische Vorliebe, die Gesangspartien mit Soloinstrumenten (Englisch Horn, Klarinette, Harfe) zu begleiten. Dramaturgisch zeigt diese hochdramatische Szene Meyerbeers kompositorisches Gespür, verschiedene emotionale Seelenzustände der Protagonisten nicht nur gesanglich höchst virtuos, sondern auch in einer psychologischen musikalischen Charakterdarstellung im Orchester zu interpretieren.
Schauen wir auf den 05. September 2025, es ist der 234. Geburtstag von Giacomo Meyerbeer! Aus diesem Anlass ist nicht nur der Friedhofsbesuch der Familiengrabstelle der Meyerbeers um 12.00 Uhr, jüdischer Friedhof Schönhauser Allee 25, 10437 Berlin geplant, wir laden ganz herzlich alle Mitglieder und Freunde der Meyerbeer-Gesellschaft zu der Ausstellungseröffnung Meyerbeer 234 mit Dokumenten, Fotographien und Malerei zu Meyerbeer im Atelier Terra, Galerie im Hof von 19.00 bis 21.00 Uhr,Seumestr. 25, 10245 Berlin ein. Wir freuen uns außerdem, zwei Ur- Ur- Urenkelinnen Meyerbeers begrüßen zu können: Bridget Gerstner (Mitglied der Meyerbeer-Gesellschaft) und Angela Hartwig, die uns ihr Buch: „Der Pelikan“, eine Biographie über ihre Großmutter Lina Richter, vorstellen wird. Musikalisch umrahmt wird dieser besondere Abend von Andrea Chudak (Sopran) und Yuki Inagawa (Klavier) mit deutschen, italienischen und französischen Liedern. Die Ausstellung kann bis zum 05. Oktober 2025 samstags von 15.00 bis 19.00 Uhr und sonntags von 16.00 bis 19.00 Uhr besucht werden. Wir bitten um vorherige Anmeldung bei Thomas Kliche (01732443309, oder thomas.kliche@meyerbeer-gesellschaft.de).
Obwohl Giacomo Meyerbeer den größten Teil seines Lebens in Paris verbrachte, so ist sein musikalisches Wirken auch mit seiner Vaterstadt Berlin eng verbunden. Seine Familie gehörte gesellschaftlich und politisch zu den bedeutendsten jüdischen Familien der Stadt. Meyerbeer erhielt außerdem seinen Kompositionsunterricht in jungen Jahren von bedeutenden Musikerpersönlichkeiten der Stadt. Später war er von 1842 bis 1846 Generalmusikdirektor der Berliner Oper und Leiter der Hofmusik. In dieser Zeit entstanden bedeutende Werke. Thomas Kliche beleuchtet in seinem Vortrag am 17. September 2025 um 19.00 bis 21.00 Uhr in der Berliner Stadtbibliothek (ZLB), Breite Str. 30-36, 10178 BerlinMeyerbeers Beziehung zu seiner Vaterstadt Berlin. Wie viel Schaden hat es mir schon in mieinem Leben gethan in dieser Stadt gebohren zu sein. Veranstalter ist die Gesellschaft für die Geschichte Berlins.
In der Schwartzschen Villa spricht Dr. Nobert Meurs am 14. Oktober 2025 über das Verhältnis zwischen Heinrich Heine und Giacomo Meyerbeer mit dem Titel: Der Türsteher und das ängstliche Genie-Heinrich Heine und Giacomo Meyerbeer. Diese Veranstaltung der Heinrich-Heine-Gesellschaft Berlin findet in der Schwartzschen Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin statt. Freuen wir uns auf interessante Aspekte zwischen diesen beiden Persönlichkeiten, die in einer Art Hass-Freundschaft miteinander in Paris lebten, kommunizierten und sich einen vernichtenden und oft auch amüsanten Schlagabtausch lieferten.
Meyerbeer war wie Heinrich Heine ihn nannte „ein ängstliches Genie“. Trotzdem war er als Persönlichkeit in seiner Zeit außerordentlich kommunikativ, rastlos in der Verwirklichung und Aufführung seiner Werke, aber auch hochsensibel wegen der Anfeindungen hinsichtlich seines jüdischen Glaubens. Dazu erfahren wir mehr in dem Vortrag mit Musikbeispielen von Thomas Kliche am 24.Oktober, 19.00 bis 21.00 Uhr, Der Mensch Meyerbeer! Was Sie schon immer über Meyerbeer wissen wollten und (sollten) in der Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin.
Am 19. Oktober 2025, 11.00 Uhr lädt der Freundeskreis der Berliner Philharmonie im großer Saal der Berliner Philharmonie, Herbert- von-Karajanstr. 1, 10785 Berlin zu einer Mendelssohn-Matinee unter dem Motto: Willkommen inder Leipziger Str. 3 ein. Zu Gast ist das Publikum in einem typischen Konzert bei der Familie Mendelssohn in ihrem prächtigen Stadtpalais des Bankiers Abraham Mendelssohn. Es waren die legendären Sonntagsmusiken, bei denen auch ihre hochbegabten Kinder ihr Können zeigten. Viele bedeutende Persönlichkeiten trafen sich zum musikalischen Stelldichein wie auch Giacomo Meyerbeer und Carl Maria von Weber. Freuen wir uns auf einen amüsanten und genussvollen Sonntag bei den Mendelssohns.
Am Sonntag, dem 22. Juli 2025 fand in der Königin-Luise-Kirche in Waidmannslust ein Festkonzert zu 150 Jahre Waidmannlust statt. Der Chor der Kirchengemeinde Waidmannslust unter der Leitung Brigitta Avila, Andrea Chudak (Sopran) und Yuki Inagawa (Klavier) präsentierten ausschließlich Chormusik und Lieder von Giacomo Meyerbeer. Es war ein so beeindruckendes Konzert, in dem auch bisher nicht bekannte Werke Meyerbeers aufgeführt wurden.
Dazu hat unser Vorstandsmitglied Dieter Riehl eine Rezension für unseren Newsletter-Leser geschrieben:
100 Minuten Meyerbeer: Meyer wer? Kann man das aushalten? Ja, das geht.
Seltenheit über Seltenheiten, Stücke, die man 150 Jahre lang nicht mehr hören konnte. In einer Kirche mit hervorragender Akustik. Nein, ich werde nicht versuchen, Musik mit Wörtern zu beschreiben; diese Musik muss man einfach hören.
Ich kann Euch nur raten, anhand des Programms bei YouTube auf die Suche zu gehen: es wir Euch nicht gelingen, alle Stücke zu finden.
Andrea Chudak und Yuki Inagawa mit Unterstützung von Brigitta Avila und ihrem Gemeindechor haben Musik hörbar gemacht, die es nicht gibt auf YouTube und Sportify: Kantaten, Chorwerke, Klavierstücke, einfach wunderbar: das noch nicht gedruckte und aufgenommene Lied The rare flower. https://www.youtube.com/watch?v=fliDBo3gcqM
Es soll nicht verschwiegen werden, dass der Gemeindechor an seine Grenzen gegangen ist. Wobei die Grenze von Meyerbeer und seinen musikalischen Vorstellungen gezogen wurde. Diese Musik ist unglaublich anspruchsvoll, aber genau das suchen wir doch! Umso mehr ist es zu würdigen, dass die Sängerinnen und Sänger sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Nichts davon ist selbstverständlich, schon gar nicht, dass in vier Sprachen gesungen wurde.
Immer noch nicht neugierig? Wie geht es weiter?
Wir freuen uns außerdem, dass wir Herrn Richard Bonynge (ehemaliger Ehemann von Dame Joan Sutherland) die Ehrenmitgliedschaft der Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft verleihen können.
Ich wünsche allen Mitglieder und Freunden der Meyerbeer-Gesellschaft eine ebenso große Begeisterung für unsere Meyerbeer-Konzerte und Vorträge und hoffe, Sie in den nächsten Veranstaltungen begrüßen zu können.
Eine wunderschöne Sommerzeit wünscht Ihnen mit herzlichen Grüßen
leider muss unser für den 4. April geplanter Vortrag von Dr. Norbert Meurs über Schumann und Meyerbeer aus gesundheitlichen Gründen ausfallen. Die Veranstaltung wird noch in dieser Saison nachgeholt, das Datum verkünden wir ehebaldigst.
Es ist uns eine große Freude kundzutun, dass wir den großartigen Dirigenten Marc Minkowski zu unserem zweiten Ehrenmitglied ernennen werden. Wir haben ihn, so wie es sich gebührt, dazu angefragt, und er sagte mit großer Freude zu, das ist wirklich wunderbar!
Marc Minkowski verfügt über ein sehr vielfältiges Repertoire und hat sich nachhaltig für das Werk Meyerbeers engagiert. Er dirigierte mit großem Erfolg die Hugenotten in Genf und Brüssel, 2000 Robert le diable in Berlin (Staatsoper) und 2021 in Bordeaux, wovon inzwischen auch eine hervorragende CD-Aufnahme erhältlich ist. Die Überreichung der Ehrenurkunde samt Laudatio soll in Berlin über die Bühne gehen. Dazu stehen wir in Kontakt mit der Agentur des Dirigenten. Wann und unter welchen Bedingungen das geschehen wird, dürfte sich im Verlauf des Jahres 2025 klären. Ihr werdet rechtzeitig darüber informiert werden.
02. Mai 2024, 14.00 Uhr, Besuch der Familiengrabstätte der Meyerbeers auf dem Jüdischen Friedhof Berlin, Schönhauser Allee 25, 10437 Berlin. Treffen um 14.00 Uhr am Haupteingang.
04. Mai 2024, 15.00 bis 17.00 Uhr, Mitgliederversammlung der Meyerbeer-Gesellschaft, Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin.
04. Mai 2024, 18.00 Uhr, Opernkonzert im Festspielhaus Baden-Baden, Lange Straße 77, 76530 Baden-Baden, Opernarien von Meyerbeer, Verdi, Gounod und Bizet mit Lisette Oropese und Benjamin Bernheim und dem Orchestra dell´ Accademia Teatro alla Scala unter der Leitung von Marco Armiliato. (https://www.festspielhaus.de/)
22. Mai 2024, 19.00 bis 21.00 Uhr, In Relations in Berlin, Berlin-Saal, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breitestr. 36, 10178 Berlin in einem Liederabend mit Eva Zalenga (Sopran) und Doriana Tchakarova (Klavier), Lieder von Meyerbeer, Mendelssohn, Robert und Clara Schumann.
07. Juni 2024, 19.30 Uhr, Konzert mit den Hermsdorfer Land-Streichern, Georg-Herwegh-Gymnasium Berlin (Aula, 2.Etage), Fellbacher Str.18, 13467 Berlin. Meyerbeer: 1. Fackeltanz B-Dur, Mozart: Sinfonie Nr. 40, g-Moll, KV 550 und Werken von Jenkins und Guilmand.
08. Juni 2024, 18.00 bis 19.00 Uhr, Liederabend unter dem Motto Steig herab des Himmels Süße, Ev. Trinitatiskirche Rossellerheide, Koniferenstr 19, 41470 Neuss. Norfbacher Abendmusiken Nr. 32 mit Andrea Chudak (Sopran) und Yuki Inagawa (Klavier), David Jochim (Orgel).
25. Juni 2024, 19.00 bis 21.00 Uhr, Ephraim-Veitel-Soirée, Berlin-Saal, Zentral –und Landesbibliothek Berlin, Breite Str. 36, 10178 Berlin, Vortrag von Dr. Petra Dollinger (München): „Amalie Beer (1767-1854) und ihr Berliner Salon“. (https://ephraim-veitel-stiftung.de/)
Liebe Mitglieder der Meyerbeer-Gesellschaft,
liebe Freunde Meyerbeers,
in den nächsten beiden Monaten Mai/Juni 2024 steht die Musik Meyerbeers ganz im Fokus. Unser Programm zeigt, wie vielfältig und umfangreich das musikalische Werkschaffen Meyerbeers ist. Neben seinen wunderschönen Liedern hören wir die innige und zarte Arie der Isabella aus dem 4. Akt seiner ersten Pariser Oper Robert le Diable und seine Festmusik zu einer preußischen Hochzeit.
Unser Programm beginnt mit dem Besuch der Familiengrabstätte der Meyerbeers anlässlich des 160. Todesjahres von Giacomo Meyerbeer am 02. Mai 2024, 14.00 bis 16.00 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof, Schönhauser Allee 25, 10437 Berlin. Thomas Kliche wird uns die Geschichte der Familie Meyerbeer, ihre Bedeutung im frühen 19. Jahrhundert und ihre familiären Hintergründe erläutern. Wir treffen uns um 14.00 Uhr am Eingang des Friedhofs.
Wie auch im letzten Jahr findet in der ersten Maiwoche am 04. Mai 2024 um 15.00 Uhr unsere Mitgliederversammlung in der Villa Morgenroth, Willdenowstr. 38, 12203 Berlin statt. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und Interesse an der Arbeit unserer Gesellschaft.
Ein besonderes Highlight der Extraklasse für Opernfreunde steht am 04. Mai 2024 um 18.00 Uhr imFestspielhaus in Baden-Baden, Beim alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden, auf dem Programm. Lisette Oropese und Benjamin Bernheim präsentieren mit dem Orchestra dell‘ Accademia Teatro alla Scala unter der musikalischen Leitung von Marco Armillato neben Arien aus Opern von Verdi, Bizet, Donizetti die berühmte Arie der Isabella aus dem 4. Akt von Meyerbeers erster Pariser Oper Robert le Diable „Robert, toi que j’aime“.
Unter dem Motto In Relations In Berlin erwartet uns am 22.Mai 2024um 19.00 Uhr ein besonderes Erlebnis mit der derzeit erfolgreichsten und interessantesten Nachwuchssopranistin Eva Zalenga (Sopran), die zusammen mit ihrer Liedpianistin Doriana Tchakarova Lieder von Komponisten/innen der Berliner Musikszene aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu Gehör bringen wird. Denn neben Paris als kulturelle Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, Wien, London und Leipzig prägte gerade Berlin als Musikzentrum mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Giacomo Meyerbeer, Carl Loewe, den Schumanns, Felix Mendelssohn, Carl Maria von Weber, E.T.A. Hoffmann, Carl Friedrich Zelter und A. B. Marx das musikgeschichtliche Bild des romantischen Zeitalters in Deutschland. Drei Lieder von Meyerbeer eröffnen den Abend: Komm (Heine), Meeresstille (W. Müller) und Suleika (M. v. Willemer). Alle drei Lieder entstanden in der Zeit zwischen 1837 und 1839. Es folgen dann Lieder von Carl Loewe, Emilie Mayer, Felix Mendelssohn, Francis Allitsen und Clara und Robert Schumann. Dieses wunderbare Programm wird mit drei bedeutenden Liedern Meyerbeers ausklingen: Mirza-Schaffy an Suleika (Fr. v. Bodenstedt), Scirocco (M. Beer) und das Lied des venetianischen Gondoliers (M. Beer). Eine besondere Kostbarkeit ist das beliebte Lied Mirza-Schaffy an Suleika (1860), dass als verschollen galt und von Thomas Kliche entdeckt und von Andrea Chudak erstmals eingespielt wurde. In der schwingenden Gesangsmelodie und in der Klavierbegleitung wird in dieser Komposition die helle Sonne, die sich facettenreich im Meer spiegelt, nachgezeichnet. Freuen wir uns auf diesen besonderen Abend mit Eva Zalenga und ihrer Begleiterin Doriana Tchakarova. Die Giacomo-Meyerbeer-Gesellschaft hat die neue CD von Eva Zalenga mit Doriana Tchakarova finanziell unterstützt.
Die Hermsdorfer Land-Streicher spielen unter der Leitung von Christian Ohly am 07. Juni 2024 um 19.30 Uhr ein sehr interessantes Programm im Georg-Herwegh-Gymnasium Berlin, Fellbacher Str.18, 13467 Berlin. Neben Mozarts Sinfonie Nr. 40, KV 550, Werken von Jenkins und Guiland werden wir den 1. Fackeltanz von Meyerbeer, den er als preußischer Generalmusikdirektor 1842 anlässlich der Hochzeit der Prinzessin Marie Friederike von Preußen mit dem Kronprinzen Maximilian von Bayern komponiert hat, hören. Fackeltänze gehörten auch schon zu Spontinis Ära als GMD in Berlin zum preußischen Protokoll bei festlichen Zeremonien. Meyerbeers 1. Fackeltanz im ¾ Takt begleitete unter Führung des Obermarschalls die Hochzeitsgesellschaft feierlich in strenger Anordnung des Einmarsches in den Weißen Saal des Schlosses zur Tafel. Die pompöse Festmusik, ausgeführt damals von 130 Blechbläsern, lässt Meyerbeers kompositorische Raffinesse erkennen, prächtige Tuttiabschnitte mit zarten tänzerischen Zwischenspielen zu kontrastieren. Ein fulminantes Werk aus der Zeit Meyerbeers als Generalmusikdirektor der Oper und der Hofmusik.
Am 08. Juni 2024, 18.00 bis 19.00 Uhr findet unter dem Motto Steigherab, des Himmels Süße in der Ev. Trinitatiskirche Rosellerheide, Koniferenstraße 19, 41470 Neuss die 32. Norfbacher Abendmusik mit Andrea Chudak (Sopran) und Yuki Inagawa (Klavier) statt. Lassen wir uns überraschen und freuen uns auf eine besinnliche Stunde mit Liedern von Meyerbeer.
Am 25. Juni 2024, 19.00 bis 21.00 Uhr, begeben wir unsbei der 11. Ephraim-Veitel-Soirée der Ephraim-Veitel-Stiftung, Berlin-Saal, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite 36, 10178 Berlin in den Salon Amalie Beers, der Mutter Giacomo Meyerbeers. Über die bedeutende Salonnière und Charity-Lady referiert Frau Dr. Petra Wilhelmy-Dollinger. Ihr Vortrag wird von Andrea Chudak (Sopran) und Rainer Killius (Klavier) musikalisch umrahmt.
Bei NAXOS erscheint am 10. Mai 2024 Meyerbeers L‘ Africaine -Vascoda Gama in einer Aufnahme der Inszenierung von der Frankfurter Oper 2018 (Inszenierung: Tobias Kratzer, Musikalische Leitung: Antonello Manacorda).
Die Newsletter-Redaktion wünscht allen Mitgliedern und Freunden des Komponisten Meyerbeer einen schönen und anregenden musikalischen Sommer.
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